Ein aktueller Stromausfall in Berlin zeigt erneut, wie schnell unser Alltag aus dem Takt geraten kann: Nach einem Brand in einer Verteilerstation sind zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom. Betroffen sind nicht nur Licht und Heizung, sondern auch Mobilfunk, Internet, Geldautomaten und Teile der Infrastruktur.

Solche Ereignisse machen deutlich: Strom ist eine Kritische Infrastruktur – fällt sie aus, sind viele weitere Bereiche unmittelbar betroffen.

Warum private Vorsorge so wichtig ist

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich auf einen mehrtägigen Stromausfall und andere Krisenszenarien vorzubereiten. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Risiken reduzieren und Belastungen deutlich abmildern – für sich selbst, die Familie und das Umfeld.

Zentrale Vorsorgemaßnahmen bei Stromausfall

🥫 Lebensmittel- und Getränkevorrat

🔋 Energie & Kommunikation

💡 Licht & Sicherheit

💶 Bargeld

🩹 Notfallausstattung

Verhalten bei Stromausfall

Notrufmeldestellen: Hilfe auch ohne Telefon erreichbar

Fällt bei einem länger andauernden Stromausfall das Telefon- oder Mobilfunknetz aus, werden im Main-Taunus-Kreis sogenannte Notrufmeldestellen eingerichtet.

Diese befinden sich in der Regel an Feuerwehrhäusern und dienen dazu, Notrufe persönlich abzusetzen, wenn die 112 nicht mehr erreichbar ist. Weitere Informationen zu Standorten und Funktion finden Sie auf der Website des Main-Taunus-Kreises.

Vorsorge schafft Sicherheit – auch bei Stromausfall

Der Stromausfall in Berlin ist kein Einzelfall, sondern ein realistisches Szenario. Vorsorge ist keine Panikmache, sondern gelebte Verantwortung – für sich selbst und für andere.

Weiterführende Informationen: